Harz,  Natur

Die Weggabelung / the fork in the road

Eine Weggabelung, zwei Schilder.
Südlicher Hangweg – bequemer Weg.
Kammweg – beschwerlich, aussichtsreich.

Beide führen zum gleichen Ziel.
Der eine Weg ist leicht, bequem, schön. Die Komfortzone.
Der andere Weg ist beschwerlich … und aussichtsreich. Außerhalb der Komfortzone.

Wählen wir den beschwerlichen Weg, können wir umso aufregendere Erfahrungen machen, unsere Horizont erweitern, uns weiterentwickeln. Schauen wir dann auf den Weg zurück, ist es oft ganz schön imposant, was wir geschafft haben. Eine tiefe Dankbarkeit entsteht, wenn wir die Lernaufgabe, die als Geschenk auf diesem Weg lag, angenommen und transformiert haben.

Weiterentwicklen ist das Annehmen und Erarbeiten der Lernaufgaben, die als Geschenke auf unserem Lebensweg liegen.

Ich entscheide mich auf meinem Wanderweg für den Kammweg. Er ist wundervoll. Herausfordernd für Schritt und Tritt und imposant in Ausblick und Abwechslung. All die Dinge die ich sehe, kann ich nur von hier oben sehen. Weil ich diesen Weg gewählt habe.
Der Weg erinnert mich an meinen Weg der Weiterentwicklung. Je intensiver sich Situationen anfühlen, umso stärker sind oft meine Erkenntnisse.  Als ganz außergewöhnlich erlebe ich die starke und konzentrierte Präsenz hinterher. Ich erlebe die Tage danach sehr viel intensiver und wacher. Vielleicht weil ich dann ganz bei mir bin – in meinem Inneren. Weil mir klar ist, wo mein Innen endet und das Außen beginnt, wo mein Raum ist – in dem meine Heilung liegt. Am Ende dieses Wegstückes bin ich erfüllt und dankbar für alle Lerngeschenke.

Ich liebe die Natur.

Wanderwege sind Synonyme für Lebenswege.

Beim Wandern ist der Weg eben manchmal etwas beschwerlich. Die Konzentration liegt genau dann auf dem Weg und ich habe eher eine Nahsicht und bin mit mir und meinem Weg beschäftigt. Wird der Weg leichter oder bleibe ich einfach mal stehen und halte an, dann kann ich hochschauen und in die Ferne sehen, genießen. So wechselt sich alles ab im Leben. Und alles gehört dazu.

The fork in the road

One fork, two signs.
Southern slope path – convenient way.
Kammweg – arduous, promising.

Both lead to the same goal.
The one way is easy, comfortable, beautiful. The comfort zone.
The other way is arduous … and promising. Outside the comfort zone.

If we choose the arduous path, we can have more exciting experiences, broaden our horizons, and develop. If we look back, it is often quite impressive what we have achieved. A deep gratitude arises when we have accepted and transformed the learning task that lay in this path as a gift.

Personal development is the acceptance and development of the learning tasks, which lie as gifts on our life path.

I choose the ridge path. It is wonderful. Challenging for step and step and impressive in outlook and variety. All the things I see, I can only see from up here. Because I chose this path.
The path reminds me of my path of personal development. The more intense situations feel, the stronger my insights are often. I experience the strong and concentrated presence afterwards as quite extraordinary. I experience the days afterwards much more intensely and more alertly. Maybe because then I’m completely with me – inside me. Because I know where my interior ends and the outside begins, where my space is – where my healing lies. At the end of this journey, I am fulfilled and grateful for all the learning gifts.

I love nature.

Hiking trails are synonymous with life paths.

When hiking, the path is sometimes a bit arduous. The concentration is right then on the way and I have more of a close-up view and am busy with myself and my way. If the path becomes easier or I just stop and stop, then I can look up and look into the distance, enjoy. This is how everything changes in life. And everything is part of it.

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