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Rauhnächte, der 13. Wunsch und Momo

Die Rauhnächte

Die Rauhnächte zwischen Weihnachten 2018 und den Heiligen Drei Königen 2019 sind die ersten, die ich bewusst für mich genutzt habe.

Ich habe meine Rauhnächte mit dem wunderbaren Buch

Rauhnacht-Rituale für Frauen: Eine spirituelle Bewusstseinsreise durch die zwölf Nächte von Sandra Waldermann-Scherhak

verbracht.

Es sind ja 12 Rauhnächte und jede Rauhnacht steht für einen Monat. In dem Buch ist jeder Rauhnacht auch ein Archetyp zugeordnet. Ich habe mich also jeden Tag mit einem Archetyp in mir beschäftigt, die Texte von ihr dazu gelesen und Fragen beantwortet. Das habe ich als ganz wundervoll empfunden, weil ich mir Zeit für mich und meine Anteile in mir genommen habe.

Der 13. Wunsch

Im Internet hatte ich noch von einem wundervollen Ritual gelesen, dass ich dann auch in meine Rauhnächte aufgenommen habe.

Am Abend der Wintersonnenwende, am 21. Dezember, habe ich 13 Wünsche auf 13 Zettel geschrieben. Es konnten persönliche Wünsche, berufliche oder globale sein. Jeden Zettel habe ich zusammengefaltet, ohne mir die Wünsche nochmal genau anzusehen oder separat aufzuschreiben (um der kontrollierenden Seite in mir kein Futter zu geben 😉 ). Ich habe sie in eine schöne Schüssel gelegt und mir eine leere Konservendose und ein Feuerzeug bereitgestellt.

Am 24.12. abends nach Sonnenuntergang, habe ich den ersten Wunsch in die Konservendose gelegt, angezündet und den Wunsch verbrannt. Mit diesem Akt habe ich den Wunsch ins Universum geschickt mit der Bitte um Erfüllung im nächsten Jahr. Ganz wichtig ist wohl, den Wunsch dann auch loszulassen, damit das Universum „zugreifen“ kann. Das habe ich nun jeden Abend in den kommenden weiteren 11 Rauhnächten getan. Es war ganz wundervoll, dies jeden Abend zu tun. An vielen Abenden gab es einen wundervoll klaren Sternenhimmel.

Ein Wunsch bleibt am Ende übrig, da es ja 12 Nächte sind und 13 Wünsche. Den Wunsch habe ich geöffnet, denn das ist der Wunsch, für dessen Verwirklichung ich selbst zuständig bin im kommenden Jahr.

Ich wünsche mir verbindende und leichte/schöne Stunden mit den Kindern.

Das ist nun meine Aufgabe. Schon passend irgendwie. Denn wer außer mir (und die Kinder) sollen das auch hinkriegen?

Charlotte hatte das Hörbuch „MOMO“ von Michael Ende zu Weihnachten geschenkt bekommen, von ihren Urgroßeltern. Auf dem Heimweg von den Großeltern und Urgroßeltern hörten wir dieses Hörbuch im Auto und ich kann euch sagen – ich war sehr beeindruckt vom Universum. Ich habe Momo als Geschichte zwar gekannt, aber dass ich kurz nachdem mir mein Wunsch offenbart wurde, diese Geschichte hören sollte – es hätte nichts besseres passieren können.

Das Zitat hat mich berührt:

Zeit ist Leben und Leben wohnt im Herzen.

Wir haben Augen um das Licht zu sehen und Ohren um Klänge hören zu können. Und wir haben ein Herz um die Zeit wahrzunehmen, und jede Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen ist, ist verlorene Zeit.

Ist das nicht wundervoll? So mit dem Wunsch im Kopf, mit den Kindern schöne Zeiten haben zu wollen? Wenn ich aus dem Herzen handele und mit den Kindern bin, dann ist es so schöne Zeit. Ich bin beeindruckt und tief dankbar!

Danke Universum 😉